

Beruf, Familie und ein internationales MBA-Studium unter einen Hut bringen. Geht das überhaupt? Sascha Baae, Führungskraft in einem global tätigen IT-Unternehmen, ist aktuell Teilnehmer im MBA-Programm der Opresnik Business School (OBS) und berichtet im Gespräch mit Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik über seine Erfahrungen, Herausforderungen und Erkenntnisse aus dem Studium. Ein MBA Erfahrungsbericht.
Prof. Opresnik:
Herr Baae, Sie sind aktuell Teilnehmer unseres MBA-Programms und in einer verantwortungsvollen beruflichen Position tätig. Wie gelingt es Ihnen, das Studium mit dem Berufsalltag zu vereinbaren?
Sascha Baae:
Die Frage habe ich mir vor Beginn selbst gestellt. Heute kann ich sagen: Ja, es ist herausfordernd, aber es funktioniert sehr gut – vor allem durch die Flexibilität des Programms. Die Module sind klar strukturiert, die Live-Sitzungen werden aufgezeichnet, und die Transkripte helfen, Inhalte effizient nachzuarbeiten. Das war mir besonders wichtig, wenn kurzfristig Termine dazwischenkommen.
Prof. Opresnik:
Wie nehmen Sie den zeitlichen Aufwand für die schriftlichen Leistungsnachweise wahr?
Sascha Baae:
Die modul-abschließenden Reports sind inhaltlich anspruchsvoll, aber mit Disziplin in einem realistischen Zeitrahmen zu bewältigen. Die Fragestellungen sind frühzeitig bekannt, so dass man schon während der Live-Sitzungen wichtige Inhalte aufnehmen und vorstrukturieren kann. Da es sich um reflektierende Texte handelt, kann ich häufig konkrete Situationen aus meinem beruflichen Umfeld anonymisiert mit einbeziehen – das erhöht den Praxisbezug gegenüber herkömmlichen Prüfungen anderer Universitäten deutlich.
Prof. Opresnik:
Sie sprechen den Praxisbezug an. Inwiefern erleben Sie das MBA-Studium als bereichernd für Ihre tägliche Arbeit?
Sascha Baae:
Der direkte Transfer ist tatsächlich einer der größten Vorteile. Viele Themen – ob strategisches Management, Leadership oder Marketing – lassen sich unmittelbar auf eigene Themen im Tages- und Projektgeschäft anwenden. Ich habe zum Beispiel einen der Module-Reports genutzt, um ein beruflich herausforderndes Thema zu reflektieren. Das war nicht nur akademisch sinnvoll, sondern auch im Team ein guter Gesprächsanlass.
Prof. Opresnik:
Wie beurteilen Sie die internationale Ausrichtung des Programms – insbesondere in Bezug auf Sprache, Methodik und Abschluss?
Sascha Baae:
Das englischsprachige Niveau ist gut machbar, auch ohne Muttersprachkenntnisse. Die Professoren und Dozenten sind sehr zugänglich, die Unterlagen gut verständlich und die internationalen Kommilitonen sind ebenfalls keine Muttersprachler. Da muss man keine Angst haben. Was den Abschluss betrifft: Die internationale Anerkennung war für mich entscheidend. Ein MBA einer britischen Universität schafft Vertrauen, trägt zum Renommee bei und ist immer ein guter Gesprächsaufhänger in allen Lebenslagen.
Prof. Opresnik:
Was würden Sie potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern mit auf den Weg geben?
Sascha Baae:
Man sollte sich bewusst machen, dass ein berufsbegleitendes Studium machbar ist, aber Disziplin erfordert. Wer bereit ist, sich mit eigenen beruflichen Fragestellungen intensiv auseinanderzusetzen, wird aus dem MBA viel mitnehmen. Für mich war es die richtige Entscheidung.
Prof. Opresnik:
Abschließend gefragt: Was waren für Sie persönlich besondere Herausforderungen im Studium – und was hätten Sie gerne schon zu Beginn gewusst?
Sascha Baae:
Eine Herausforderung war anfangs die Umstellung auf das wissenschaftliche Schreiben in englischer Sprache. Es ist etwas anderes, als im Berufsalltag E-Mails oder Präsentationen auf Englisch zu verfassen. Dank der klaren Formatvorgaben und der inhaltlichen Betreuung durch das Dozententeam war es aber gut zu meistern.
Was ich gern früher gewusst hätte: Wie viel sich tatsächlich aus dem eigenen Berufsalltag einbringen lässt.So wäre ich noch überzeugter in mein Vorhaben gestartet und hätte mir zu Beginn konkreter überlegt, welche Praxisbeispiele ich in mein Studium einbringen möchte.
Fazit:
Das MBA-Programm der OBS zeigt: Berufsbegleitendes Studieren ist nicht nur möglich, sondern kann aktiv zur Weiterentwicklung von Fach- und Führungskräften beitragen – praxisnah, international anerkannt und mit direktem Mehrwert für Unternehmen und Karriere.
