OBS Magazin - MBA in 8 Monaten
Sascha Baae, Führungskraft in einem global tätigen IT-Unternehmen

Interview: MBA Erfahrungsbericht

Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik im Gespräch mit MBA-Teilnehmer Sascha Baae

Beruf, Familie und ein internationales MBA-Studium unter einen Hut bringen. Geht das überhaupt? Sascha Baae, Führungskraft in einem global tätigen IT-Unternehmen, ist aktuell Teilnehmer im MBA-Programm der Opresnik Business School (OBS) und berichtet im Gespräch mit Prof. Dr. Marc Oliver Opresnik über seine Erfahrungen, Herausforderungen und Erkenntnisse aus dem Studium. Ein MBA Erfahrungsbericht.

Das MBA Studium aus der Perspektive eines Studenten

Prof. Opresnik:

Herr Baae, Sie sind aktuell Teilnehmer unseres MBA-Programms und in einer verantwortungsvollen beruflichen Position tätig. Wie gelingt es Ihnen, das Studium mit dem Berufsalltag zu vereinbaren?

Sascha Baae:

Die Frage habe ich mir vor Beginn selbst gestellt. Heute kann ich sagen: Ja, es ist herausfordernd, aber es funktioniert sehr gut – vor allem durch die Flexibilität des Programms. Die Module sind klar strukturiert, die Live-Sitzungen werden aufgezeichnet, und die Transkripte helfen, Inhalte effizient nachzuarbeiten. Das war mir besonders wichtig, wenn kurzfristig Termine dazwischenkommen.

Prof. Opresnik:

Wie nehmen Sie den zeitlichen Aufwand für die schriftlichen Leistungsnachweise wahr?

Sascha Baae:

Die modul-abschließenden Reports sind inhaltlich anspruchsvoll, aber mit Disziplin in einem realistischen Zeitrahmen zu bewältigen. Die Fragestellungen sind frühzeitig bekannt, so dass man schon während der Live-Sitzungen wichtige Inhalte aufnehmen und vorstrukturieren kann. Da es sich um reflektierende Texte handelt, kann ich häufig konkrete Situationen aus meinem beruflichen Umfeld anonymisiert mit einbeziehen – das erhöht den Praxisbezug gegenüber herkömmlichen Prüfungen anderer Universitäten deutlich.

Prof. Opresnik:

Sie sprechen den Praxisbezug an. Inwiefern erleben Sie das MBA-Studium als bereichernd für Ihre tägliche Arbeit?

Sascha Baae:

Der direkte Transfer ist tatsächlich einer der größten Vorteile. Viele Themen – ob strategisches Management, Leadership oder Marketing – lassen sich unmittelbar auf eigene Themen im Tages- und Projektgeschäft anwenden. Ich habe zum Beispiel einen der Module-Reports genutzt, um ein beruflich herausforderndes Thema zu reflektieren. Das war nicht nur akademisch sinnvoll, sondern auch im Team ein guter Gesprächsanlass.

Prof. Opresnik:

Wie beurteilen Sie die internationale Ausrichtung des Programms – insbesondere in Bezug auf Sprache, Methodik und Abschluss?

Sascha Baae:

Das englischsprachige Niveau ist gut machbar, auch ohne Muttersprachkenntnisse. Die Professoren und Dozenten sind sehr zugänglich, die Unterlagen gut verständlich und die internationalen Kommilitonen sind ebenfalls keine Muttersprachler. Da muss man keine Angst haben. Was den Abschluss betrifft: Die internationale Anerkennung war für mich entscheidend. Ein MBA einer britischen Universität schafft Vertrauen, trägt zum Renommee bei und ist immer ein guter Gesprächsaufhänger in allen Lebenslagen.

Prof. Opresnik:

Was würden Sie potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern mit auf den Weg geben?

Sascha Baae:

Man sollte sich bewusst machen, dass ein berufsbegleitendes Studium machbar ist, aber Disziplin erfordert. Wer bereit ist, sich mit eigenen beruflichen Fragestellungen intensiv auseinanderzusetzen, wird aus dem MBA viel mitnehmen. Für mich war es die richtige Entscheidung.

Prof. Opresnik:

Abschließend gefragt: Was waren für Sie persönlich besondere Herausforderungen im Studium – und was hätten Sie gerne schon zu Beginn gewusst?

Sascha Baae:

Eine Herausforderung war anfangs die Umstellung auf das wissenschaftliche Schreiben in englischer Sprache. Es ist etwas anderes, als im Berufsalltag E-Mails oder Präsentationen auf Englisch zu verfassen. Dank der klaren Formatvorgaben und der inhaltlichen Betreuung durch das Dozententeam war es aber gut zu meistern.

Was ich gern früher gewusst hätte: Wie viel sich tatsächlich aus dem eigenen Berufsalltag einbringen lässt.So wäre ich noch überzeugter in mein Vorhaben gestartet und hätte mir zu Beginn konkreter überlegt, welche Praxisbeispiele ich in mein Studium einbringen möchte.

Fazit:

Das MBA-Programm der OBS zeigt: Berufsbegleitendes Studieren ist nicht nur möglich, sondern kann aktiv zur Weiterentwicklung von Fach- und Führungskräften beitragen – praxisnah, international anerkannt und mit direktem Mehrwert für Unternehmen und Karriere.

Sascha Baae, Führungskraft in einem global tätigen IT-Unternehmen
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Der ideale Moment für das MBA Studium an der OBS Business School

Der MBA und berufliche Reife

Berufliche Weichenstellungen entstehen selten aus einem einzelnen Moment heraus. Sie entwickeln sich schrittweise, oft unbemerkt, eingebettet in den Alltag aus Verantwortung, Routinen und Erwartungen. Der Entschluss, ein MBA-Studium aufzunehmen, folgt fast immer diesem Muster. Er ist weniger eine spontane Entscheidung als das Ergebnis eines längeren inneren Prozesses. Viele Führungskräfte berichten, dass sie diesen Gedanken zunächst nicht konkret formulieren. Er zeigt sich eher als leise Unruhe, als das Gefühl, dass bekannte Lösungswege zwar weiterhin funktionieren, aber an Tiefe verlieren. Entscheidungen werden getroffen, Projekte gesteuert, Teams geführt – doch der Wunsch wächst, das eigene Handeln stärker zu reflektieren und bewusster einzuordnen.

MBA - interpretiert Erfahrung neu

MBA - interpretiert Erfahrung neu

Erfahrung sammelt sich schneller, als sie sich ordnet.

Berufliche Erfahrung wächst nicht linear. Sie entsteht in Projekten, Entscheidungen, Konflikten und Erfolgen, oft parallel und unter Zeitdruck. Über Jahre hinweg sammelt sich Wissen an, das wirksam ist, aber selten bewusst strukturiert wird. Viele Führungskräfte funktionieren hervorragend in diesem Zustand. Sie lösen Probleme, treffen Entscheidungen, übernehmen Verantwortung. Gleichzeitig bleibt wenig Raum, die eigene Erfahrung systematisch einzuordnen.

Der Gedanke an ein MBA-Studium entsteht häufig genau an diesem Punkt. Nicht aus einem Mangel heraus, sondern aus dem Wunsch nach Ordnung. Erfahrung ist vorhanden, aber sie liegt fragmentiert vor. Der MBA setzt hier an, ohne etwas zu ersetzen. Er bietet einen Rahmen, in dem bestehendes Wissen sortiert, gespiegelt und in einen größeren Zusammenhang gestellt wird.

MBA Studium in England

MBA Studium in England

Ein vertrauter Abschluss in einem anderen akademischen Rahmen

Für viele Studierende aus Deutschland ist ein MBA-Studium in England kein exotischer Schritt, sondern eine bewusste Entscheidung für ein anderes akademisches System. Der Abschluss ist international etabliert, die Sprache vertraut, und dennoch unterscheidet sich der Studienalltag in wichtigen Punkten von dem, was viele aus dem deutschen Hochschulkontext kennen.

Diese Unterschiede werden oft nicht als Hürde erlebt, sondern als Struktur, die Orientierung gibt. Gerade für Berufstätige entsteht daraus ein Studienumfeld, das klar getaktet ist und auf Ergebnisse ausgerichtet bleibt.

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